Dr. Schulz: "Wir reden ja von Größenordnungen von 40.000 bis 50.000 Arbeitsplätzen ..."
Das sind die Propagandazahlen des Vermarktungsvereins „Regionalmanagement mediaspree e. V.", mit denen er die Stadtplanung im Spreeraum faktisch an sich gerissen hat, zahlreiche Grundstücke billig abstauben konnte und sich obendrein eine bis hin zu neuen Straßen völlig neue Infrastruktur hat schenken lassen. Heute spricht er nur noch von rund 15.000. |
Doch selbst das dürfte bei weitem zu hoch gegriffen sein. Realistisch sind allenfalls 6.000, benötigt vor allem von Firmen, die nicht in diesem Verein organisiert sind. Hinzu kommen vielleicht noch einige Hundert Gelegenheitsjobs, die vorübergehend für Eventveranstaltungen mal hier mal dort erforderlich sein werden. |
Zusammengeschlossen im Vermarktungsverein „Regionalmanagement mediaspree e. V." beanspruchen internationale Kapitalunternehmen, den Bezirk nach ihren Wünschen zu gestalten. Dazu haben sie einen Beirat gebildet, in dem Bezirks- und Landespolitiker aus SPD, „Die Linke“ und Grüne vertreten sind. Die werden so teils „gedrängt“ teils unter Ausschluss der Öffentlichkeit „eingebunden“. Raus kommt ein abgestimmtes Verhalten mit undurchsichtig verteilten Rollen, was mehr an Mafia-Strukturen erinnert denn an einen Rechtsstaat, bei dem die Bedürfnisse der Bevölkerung auf der Strecke bleiben. Der Bürgerentscheid kann dazu beitragen, den Bezirk für uns zurückzugewinnen. |

