Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sicher zu stellen, dass
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jedes Schulkind auch an folgenden Schulen täglich mindestens ¼ l Milch angeboten bekommt:.
| | Schul-Nr. | Name |
| | 02G05 | Blumen-Grundschule |
| | 02G09 | Zille-Grundschule |
| | 02G12 | Kurt-Schumacher-Grundschule |
| | 02G13 | Charlotte-Salomon-Grundschule |
| | 02G15 | e.o.plauen-Grundschule |
| | 02G19 | Fanny-Hensel-Grundschule |
| | 02G21 | Reinhardswald-Grundschule |
| | 02G22 | Jens-Nydahl-Grundschule |
| | 02G24 | Otto-Wels-Grundschule |
| | 02G26 | Lemgo-Grundschule |
| | 02G29 | Heinrich-Zille-Grundschule |
| | 02G30 | Paul-Dohrmann-Schule |
| | 02G31 | Adolf-Glaßbrenner-Grundschule |
| | 02G32 | Clara-Grunwald-Grundschule |
an allen dreißig Grundschulen im Bezirk den Kindern aus Haushalten, die auf ALG-II angewiesen sind, die Milchversorgung kostenlos angeboten werden.
der Bezirksverordnetenversammlung über etwa auftretende Hinderungsgründe zu berichten, sobald sie erkennbar werden.
Begründung:
Von Schulkindern wird im Schulalltag ein hohes Maß an Konzentration und Leistungsfähigkeit gefordert. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, benötigen sie regelmäßig Nachschub an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit. Neueste Verzehrsstudien zeigen aber, dass Kinder im Allgemeinen nicht ausreichend mit Calci-um versorgt sind. Außerdem ist festzustellen, dass viele schulpflichtige Kinder ganz ohne Frühstück oder ohne ein ausreichendes Frühstück in die Schule kommen. Bereits ¼ l Schulmilch pro Tag kann bei Kindern die Calcium-Versorgungslücke schließen. Um Kindern aus armen Verhältnissen von der Versorgung nicht auszuschließen, muss ihnen der Bezug kostenlos ermöglicht werden.
Jedem Schüler, egal welchen Alters, stehen nach der Verordnung (EG) NR. 2707/2000 der Europäischen Kommission und der deutschen Verordnung vom 20. Juli 2001 täglich ¼ l geförderte Schulmilch zu. Sie wird zurzeit mit etwa 18 Cent je Liter pro Schüler und Schultag bezuschusst. Die Beihilfe kann von der Schule aber auch über den Schulmilchlieferanten beantragt werden.
Die Organisation ist möglich durch das Personal der Schule (wie Hausmeister/in oder Sekretariat), Cate-ringservice, Küchenpersonal, Eltern oder Schulkindern und kann erfolgen in einem spezieller Schulmilch-verkaufsraum, dem Schulkiosk oder der die Schulcafeteria, dem Hausmeisterbüro, aber auch in einem Mehrzweckraum, den Klassenzimmern oder in der Schulküche, ja sogar auf dem der Schulflur. Aufgrund dieser vielfältigen Möglichkeiten, wird Schulmilch regelmäßig an 16 Grundschulen angeboten. Da wird es auch in den übrigen 14 Schulen, an denen bisher noch gar keine Schulmilch angeboten wird, möglich sein.
Berlin, den 14. Mai 2007
Andreas Lüdecke und Rita Waldukat
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Der Antrag wurde von den Grünen, der Partei "Die Linke", SPD, CDU und FDP angelehnt.